Umbau meines Robson Homes OC1

Seit letztem Jahr bin ich stolzer Besitzer des Robson Homes Open Canoe (OC1) . Macht im Wildwasser richtig Laune, es gab für mich aber Verbesserungsbedarf an der Ausstattung.

Nachdem ich mit den Fußstützen in meinem Homes riesige Probleme hatte habe ich mich entschieden sie auszubauen und den Halt im Boot durch Schenkelgurte zu realisieren. Mit den Fußstützen hatte ich entweder keinen halt, Probleme mit den Spunggelenken, oder war so fest im Boot, dass ein Notausstieg kaum möglich gewesen wäre. Also habe ich mich mal schlau gemacht, wie das ganze funktioniert.

Das größte Problem ist die Schenkelgurte in dem Boot aus Armerlit zu fixieren. Da drauf hält fast nix, da es dem PE sehr nahe ist. Hilfe fand ich bei Florian von Bushpaddler  . Er hat den passenden Klebstoff und die weiteren benötigten Materialien (Ankerplatten usw.) im Porgramm. Der Klebstoff ist von 3M und hört auf den Namen 8005. Florian hat mir alles in ein Paket gepackt und zum Auftragen des Klebers noch die benötigte Klebpistole als Leihgabe beigelegt.

mein homes ohne Auftriebskörper

 

Das Arbeitsmaterail

Für die vordere Befestigung der Gurte habe ich einen Alustab diagonal durch den Sattel gebohrt, so dass ein ca 5 cm langes Stück zwischen dem Senkrechten Teil und der Sitzfläche herausschaut. Ausserdem habe ich an den Seiten im Bereich des Füßknöchels den Bootsrumpf vom Formschaum freigelegt und angerauht.

die vordere Gurtaufnahme

 

Vorbereitung

 

Als nächstes habe ich dann die Ankerplatten mit dem 3M Klebstoff ins Boot geklebt. Diese dienen als Basis für die spätere Ankerplatte mit Leitersteg, welche mit einem einfachen Patexähnlichen Kleber drauf geklebt wird.

ankerplatte 1

ankerplatte 2

jetzt muss der 3M Kleb noch ordentlich „trocknen“ und dann sollte das ganze richtig gut halten. Bei einer ersten Sitzprobe konnte das ganze schon ganz gut gefallen. Nur war anscheinend der 3M Kleb noch nicht wirklich fest. An den Rändern hält es richtig gut. in der MItte der Ankerplatte ist allerdings noch keine Haftung erkennbar. Aber ich bin guter Hoffnung, dass der Kleb dort einfach noch nicht so „getrocknet“ ist wie er sollte.

fertisch

Nächste Woche muss das ganze dann beim Einsatz auf dem Wasser zeigen was es taugt. Sollte der Kleb nicht richtig haften muss ich eine Umgehungslösung finden, oder die Verklebung nochmals mit dem sauteuren 3M Kleb machen. Mal sehen.

An dieser Stelle auf jeden Fall schon mal ein ganz dickes Dankeschön an Florian un das Team Bushpaddler .

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